ich mit meinen büchern in der grippewelle

egal zu welcher zeit mit welcher krankheit man zuhause darniederliegt, es findet sich bestimmt in irgendeiner zeitung ein bericht über eine grippewelle. wenn das tatsächlich nicht der fall sein sollte, findet sich jemand, der einen zumindest mündlich versichert: „da dürfte grad was umgehen, weil die kinder von hr. müller sind auch krank“. na also!

meinem bücherstapel hat’s gut getan.

leon de winters „himmel von hollywood“ und „supertex“ hab ich endlich erlededigt. und josef haslingers „opernball“.

in der himmel von hollywood versuchen 3 gescheiterte oder vergessene hollywood schauspieler noch einmal an das große geld zu kommen, indem sie ein paar betrüger aufs ohr hauen. mäßig aufregend, aber unterhaltsam.

 

in supertex beschreibt de winter die schwierige jüdische familiengeschichte von max breslauer, sohn des inhabers des textilimperiums supertex, das mit billig-modeware ein filialnetz über ganz holland aufgebaut hat. max breslauers leben geräht aus den fugen als er eines morgens mit seinem porsche durch amsterdam braust, weil er dringend ein telefonat mit einem lieferanten in marokko führen muss. auf dem weg ins büro fährt er fast einen chassidischen judenjungen über den haufen. danach landet er auf der couch einer psychaterin und erzählt seine lebensgeschichte.

opernball von josef haslinger ist für mich überraschend gut. ich erwartete keinen so groß angelegten roman. der roman handelt also von einem anschlag auf den wiener opernball, und die erzählung erfolgt in form von „bändern“ eines repoters, zB „band 3: der ingenieur“. dabei die sicht der terroristen, der wiener polizei (köstlich), opernball besucher etc. besonders gespannt bin ich auf die verfilmung.

ich muss zurück ins bett.

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