1 jahr digitales dj system traktor scratch in my house

mein erstes mixtape - wirklich auf MC aufgenommen
mein erstes mixtape - wirklich auf MC aufgenommen

schöne neue digitale dj welt könnte der titel dieses postings auch lauten. seit gut einem jahr besitze ich jetzt das digitale dj system von native instruments – traktor scratch. mit der anschaffung von traktor scratch wurde es mir wieder möglich meinem hobby elektronische musik zu sammeln, zu hören, möglichst laut aufzulegen, dann wieder sortieren, besprechen, in foren herumziehen usw usf nachzugehen… all das hatte ich schon aufgegeben.  die zeit für den plattenladen ist neben einem fulltime job und einem damals noch aktiven FH studium nicht vorhanden. für hobby djs wie mich sind digitale lösungen wie traktor scratch ideal bei wenig zeitbudget aktuelle musik zu besitzen und aufzulegen. die verfolgung der aktuellen labels und ihrer releases ist dank vieler blogs und musik communities leicht möglich. dort mal einen interessanten track auf youtube gehört und notiert, im beatport blog eine neuvorstellung angepriesen bekommen oder auf discogs.com alte klassiker recherchiert und versucht diese im mp3 store zu finden.

bei einem "analog" gig im club u
bei einem analog gig im club u

wenn auch diese digitalen dj systeme in profi und nostalgiker kreisen immer noch ein wenig verschrien sind – bei mir hat die anschaffung überhaupt erst wieder dazu geführt ein altes hobby aufleben zu lassen – es war zuvor auf ein minimum reduziert.

in den einem jahr hatte ich immerhin 10 dj gigs (das jahr davor 2 :)), habe neue labels und artists entdeckt, viel über die geschichte der elektronischen musik durch das artist-netzwerk dahinter gelernt, und wieder – das ist für die kleinen labels wohl auch wichtig – viel mp3s gekauft.

meine lenovo dj machine mit traktor aufkleber
meine lenovo dj machine mit traktor aufkleber

derzeit umfasst meine musiksammlung, die ich nur in zusammenhang mit traktor scratch verwende und auch nur dafür angeschafft habe (sprich musik, die ich mir zum großteil weder angehört noch gekauft hätte), immerhin 300 mp3s (250 tracks auf beatport.com, 33 auf bleep.com, und noch ein paar in stores direkt auf den jeweiligen label homepages – da haben die labels auch mehr davon!). das sind bei einem durchschnittspreis von € 1,90 pro mp3 satte € 570 in einem guten jahr.

über meinen blog kann ich wiederum meinen musikgeschmack in die weite des webs tragen und für meine musik evangelisieren. wenn sich dadurch auch noch keine dj gigs direkt ergeben haben (dafür ist einfach die präsenz in der wiener nachtszene unumgänglich), dann immerhin gute gespräche in den wiener tanzlokalen (“ich kenn dein blog – gute musiktipps”), oder auch online via facebook, dem einfachen kontaktform oder email.

ich freu mich auf all die services die noch kommen werden um meinem hobby zu frönen :)

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