kritik: homeland staffel 1 – neue US TV Serie

homenaldmit homeland ist eine neue US-serie am start die sich dem thema

CIA und terrorabwehr 10 jahre nach 9/11

widmet. die erste staffel hab ich glatt in nur einer woche runtergerattert, und dass ist mir schon lang nicht mehr passiert, somit bei mir ein qualitätskriterium.

worum gehts?

das CIA weiß von einer schlafenden terrorzelle, aber kratzt nur ganz an der oberfläche. nach der rückkehr von einem US marinesoldaten, der ganze 8 jahre von al-qaida in gefangenschaft gehalten wurden, wird die FBI agentin carrie mathison (gespielt von claire danes)  misstrauisch: warum darf der marinesoldat  nicholas brody (gespielt von damian lewis) unversehrt zurückkehren, während sein mitgefangener marine kollege hingereichtet wurde. sie ist davon überzeugt dass brody von al-qaida mithilfe foltermethoden und gehirnwäsche umgedreht wurde und jetzt für die terroristen arbeitet.

die ersten episoden

saul and carriedie äußerst labile CIA agentin carrie mathison überzeugt ihren mentor saul (mandy patinkin) von ihrem verdacht und darf den marinesoldaten brody für 4 wochen rundum die uhr überwachen. mithilfe mikros und kameras wird das ganze haus überwacht. nur leider passiert in diesen vier wochen gar nichts verdächtiges, oder nichts was außerhalb der norm wäre. von zeit zu zeit tickt brody aus und wird von albträumen heimgesucht. dass ist für einen marine der 8 jahre in gefangenschaft war und einiges an folter hinter sich hat wohl ein völlig normales trauma.

brody and carrieder zuseher aber weiß mehr: der einzige raum den das CIA nicht überwachen kann ist die garage, und ein marinesoldat, der als kriegsheld gefeiert wird, aber heimlich in seiner garage den teppich ausbreitet um gen mekka zu beten, das passt so gar nicht ins bild eines patriotischen kriegshelden. dass weiß die CIA agentin nun allerdings nicht und die überwachung wird abgebaut. aber unbeirrbar ermittelt sie nun weiter, aber auf ihre art, indem sie eine affäre mit dem marine startet. dass stellt sich später noch als verhängnisvoll heraus und bringt ordentlich spannung rein. ein katz und maus spiel beginnt…

bei der hälfte der ersten staffel heißt es erstmal durchhalten, zeit zum gähnen bei ein paar mittelmäßigen folgen. die übliche portion beziehungsdrama wurde mit reingepackt, und für versierte serien seher hätten sich die drehbuchschreiber mehr einfallen lassen müssen. richtig fahrt nimmt das ganze wieder gegen ende auf. der größte beitrag kommt von claire danes als manisch depressive CIA agentin, sie ist für mich die herausragende figur in der ersten staffel.

der ganz große serien-hit ist homeland in staffel 1 noch nicht, aber sehr vielversprechend. wer verschwörungstheorien mag, sich für die USA und deren politik interessiert kommt sicher auf seine kosten.

staffel 1 lief auf showtime von oktober bis dezember. ob und wann die serie im deutschen fernsehen zu sehen sein wird bleibt abzuwarten. die dvd box sollte in kürze auch bei uns bestellbar sein.

trailer:

Ein Gedanke zu „kritik: homeland staffel 1 – neue US TV Serie“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*