buchtipp: david mitchell – der dreizehnte monat

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david mitchell sagt selbst sein werk cloud atlas ist zu komplex um es zu verfilmen (der trailer dauert 5 minuten!). das matrix regie duo hats trotzdem versucht. und number9dream ist zwar ein sehr tolles buch, aber auch nichts was man so nebenbei liest. der dreizehnte monat ist im vergleich eine wunderbar einfach linear erzählte geschichte, ohne sub-sub-handlungsstränge und zeitsprünge.

der dreizehnte monat ist ein entwicklungsroman in der die hauptfigur jason taylor es im 14. lebensjahr nicht ganz leicht hat.  er kämpft mit einem kleinen hartnäckigen sprachfehler, der ihm das leben am schulhof schwer macht, zankt sich ständig mit seiner älteren schwester („sie ist so reif, wie die sich ausdrücken kann“), wundert sich über das eheleben seiner eltern („wann werden die erwachsenen endlich kapieren dass es nicht darum geht immer recht zu behalten“) und kann nicht glauben dass seine große liebe mit seinem erzfeind zusammen ist. nebenbei geht es mit england bergab, das 1982 unter thatcher im falklandkrieg steht.

ein melancholisches und zugleich lustiges buch das allerhand erinnerungen an die eigene kindheit weckt.

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