banken und kundenservice am beispiel münzgeldzähler

1x im jahre schreite ich mit meiner fast vollen AVERNA dose richtung bank, um Aviary Photo_130307198249161107das ganze kleingeld aufs konto zu buchen. so euch heute.

fast immer wenn ich mich ins online banking aus- oder einlogge steht irgendwo “beratung” oder “kommen sie in die filiale” etc.- wenn ich so wie heute mal in eine gehe werde ich weggeschickt!

als kunde der raiffeisenbank niederösterreich darf ich bei der raiffeisenbank wien nicht mehr münzzähler verwenden.

gut, verlasse ich frustriert die bank und weiter  zu anderen, gibt ja genug auf der landstraßer haupstraße: weiter zur oberbank (mittagspause), weiter zur bawag rochusmarkt (nur für kunden), erste bank (nur für kunden), bank austria (mittagspause).

letzter versuch: ich denke die raiffeisenbank bei mir ums eck doch noch überzeugen zu können und sie zu einer ausnahme überreden zu können. fehlanzeige: “mir sind die hände gebunden”, oder “ist ein vorstandsbeschluss”. ich soll also mit meiner kleingelddose in den zug steigen, nach NÖ fahren, das kleingeld auf die bank bringen, weil vorstände entschieden haben dass ein kunde der raiffeisenbank nicht überall kunde der raiffeisenbank ist.

dabei hielt sich der aufwand bisher in grenzen: ich hab den münzzähler selbst bedient, bin mit dem beleg zum schalter und hab meine kontodaten bekannt gegeben, eine gebühr war natürlich dafür fällig. hat am schalter sicher einen aufwand von 2 minuten verursacht. und im schlimmstenfall wäre der schalterbeamte noch mit mir ins gespräch gekommen und hätte mir andere dienstleistungen angeboten. unternehmerisches denken sieht anders aus.

tschüss raiffeisenbank.

6 Gedanken zu „banken und kundenservice am beispiel münzgeldzähler“

  1. Dieses „Jedes Bundesland hat eine eigene Raiffeisenbank“-Ding nervt mich auch schon gewaltig. Bin bei der in OÖ und kann mir natürlich kein vergünstigtes Raiffeisenclub-Ticket für ein Festival in Wien kaufen -.-

    Damit tun sie sich selbst keinen Gefallen.

  2. Nicht nur das mit den Tickets. Wenn die Bankomatkarte defekt ist oder man sie verliert, kann man als Nicht-Wiener-Raiffeisenkunde nicht einfach in eine Raiba gehen und Geld beheben.

    Nein, die müssen in der Heimatbank anrufen und es bestätigen lassen. Natürlich zu Kosten von rund 7 Euro.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*