hello indien, hello mumbai

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nach 2008 bin ich nun das zweite mal in indien. start ist diesmal anstatt delhi aber bombay, oder mumbai (12 mio. einwohner). nach 4 tagen hier gehts weiter nach kerala (inlandsflug), und dann mit zug und bus schön langsam die küste rauf, längerer stopp in goa (weihnachten) und dann zum abschluss wieder zurück nach mumbai.

der erste eindruck von mumbai

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bei diesem hupen-verboten-schild kann es sich nur um eine kunstinstallation oder ein relikt aus sehr sehr langer zeit handeln.

ankommen am flughafen, sofort wieder der “indien geruch”  in der nase, zumindest riechen tut es wie in delhi. der verkehr ist extrem laut und viel, aber hat hier weniger sightseeing charakter. hauptsächlich wirklich nur autos im strassenverkehr, ein paar mopeds und mutige radfahrer. motorrrikshas, kühe, pferde, elefanten bis jetzt noch nicht! aber völlig gleich, wie wohl in jeder stadt in indien: ein nicht enden wollendes hupkonzert. aber hupen heißt hier auch nicht: achtung gefahr, sondern: hallo, hier bin ich! auf sich aufmerksam machen im verkehr ist wichtig, weil es gibt zwar ein paar rote ampeln, auch fussgängerampeln, aber so ganz genau wird das hier nicht genommen.

cricket, volkssport nummer 1 in indien
volkssport nummer 1 in indien : cricket

vielleicht erinner ich mich nicht mehr richtig aber mumbai kommt mir “zugänglicher” vor als Delhi, nicht gar so rau. und bettler gibts natürlich genug, kommen mir aber weniger aggressiv vor als in delhi.

trotz hauptsaison sind extrem wenig touristen unterwegs, wir haben heute die bekanntesten sights abgegangen. vielleicht haben sich viele von einem indien urlaub abschrecken lassen aufgrund der vielen diskussionen in den medien über die ganzen vergewaltigungen und die rolle der frau in indien. zartbesaitet darf man jedenfalls nicht sein, schon gar nicht als frau. ständig gaffende inder auf die tourifrauen, das nervt einen, aber darauf sollte man am besten gar nicht reagieren. zurückgaffen ist jedenfalls keine gute idee, hab ich probiert und das bringt sie statt zum aufhören nur noch zum laut werden. jedenfalls tun mir die touries die hier mit kurzen hosen und lockeren shirts rumlaufen auch nicht leid, das gehört sich hier nicht. am strand geht auch niemand ohne kleidung ins wasser. aber touries tun das hier in mumbai eh nicht – its toxic water!

mumbai ist  mit 17 mio. einwohner (mumbai und umgebung) die größte stadt indiens, und für 30% der gesamtwirtschaftsleistung indiens verantwortlich (bei über 1mrd einwohner). alles hier: finanzwirtschaft, industrie, und auch immer mehr IT. wolkenkratzer zwischen alten gebäuden noch aus der kolonialzeit. die portugiesen waren hier ja auch, nicht nur die engländer, und einige gebäude könnten so auch 1:1 in rio de janeiro stehen. morgen treff ich  einen IT-entrepreneur und lass mir was über die indische startup szene erzählen.

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indien  scheint, wenig überraschend, ein großer google android und samsung markt zu sein.

jedenfalls bin ich schon gespannt was wir die nächsten tage in diesem moloch noch erleben werden. hab mich auch schon heilig segnen lassen: hat mich 40 indische rupien gekostet, wäre aber auch billiger gegangen wenn ich nicht zu faul zum verhandeln gewesen wäre (startpreis war 100). geschäftemachen im namen der religion ist in indien kein problem :)

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