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nach der rückkehr von der PDC sind wir am aufarbeiten all der themen. sehr viel inhalt der jetzt auch lokal weitergetrieben werden muss. zumindest einen teil haben wir schon fixiert:
am 12. dezember kommt david chappell nach wien und gibt einen überblick über cloud computing, bevor er im detail auf das angebot von microsoft in diesem bereich, nämlich windows azure services platform, eingeht.
eventuell bieten wir am nachmittag noch eine coding session an, “developing my first hello world cloud app” (geil nicht? oder so ähnlich, ist noch ein arbeitstitel.)
die chappell geschichte ist nicht zu technisch (kein coding), richtet sich sowohl an developer und software architekten, als auch einfach informationshungrige zum cloud computing thema.
Cloud computing looks like the biggest change to hit our industry in many years. The advent of cheap, scalable computing power available over the Internet will affect almost everybody who works in IT. But taking advantage of this shift requires understanding this new approach and how to exploit it.
In this half-day seminar, David Chappell looks at the big picture of cloud computing, then focuses in on Microsoft’s new cloud platform technologies. The topics he’ll cover include:
- A realistic look at cloud computing: Benefits and risks
- The cloud context: Microsoft, Google, Amazon, Salesforce.com, and more
- Microsoft’s cloud platform technologies: Azure, LiveMesh, and others
- Using the Microsoft cloud platform: Which technologies make sense for your applications?
The goal is to provide a framework for thinking about cloud platforms, make clear what Microsoft’s cloud platform technologies can do, then offer guidance on how to make good decisions for using them.
anmeldung + und weitere info im MSDN weblog.
über cloud computing lassen sich übrigens allerhand witze machen!
so zB: why is cloud computing so successfull?
A Cloud Is Easier To Draw On A Whiteboard Than A Grid
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aber zugriff heißt nicht wissen ;)
MIT hat mehr als 1800 Kurse online zur Verfügung gestellt. MIT’s OpenCourseWare beinhaltet Lehrpläne, Hausübungen, Prüfungen, Referenz Material, Videos. Die Lizenz erlaubt Verwendung, Verteilung und sogar die Veränderung dieser Kurse für nicht kommerzielle Zwecke
via Harrys Online Journal
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BMW hat in silverlight einen videobrowser ins netz gestellt. das teil ist sehr nett umgesetzt, zickt allerdings auf meinem rechner ein wenig, trotz schneller internetverbindung und rechenpower, werd das morgen nochmals im office testen
der BMW video anzeiger heißt natürlich “BMW Explorer BETA” :)
[via tipp von gerhard]
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gemeinsam mit dieter zirnig, der einen ähnlichen job wie ich bei HP österreich ausübt, also gleich hier ums eck arbeitet, treffe ich mich von zeit zu zeit um bei kaffee und kuchen aktuelle projekte aus unserem job, als auch diverses online zeug zu besprechen (heute facebook als schwerpunkt). unter anderem kam das gespräch - wiedermal - auf die CMS infrastruktur in großunternehmen, welche dieter in dieses schöne statement packt:
die externe konzernwebsite spiegelt das interne chaos wider
egal welche website ich ansurfe, HP, microsoft, oracle, IBM, SAP, EDS usw usf… es hat niemand im griff. insellösungen, mischung aus regional + global, verschiedene layouts, tools etc.
ganz so düster wie dieter sehe ich es nicht, es muss _eine_ lösung geben ;)
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ich sitze gerade (saß) in der veranstaltung european designer tour, im raum mit ~30 developern und designern. microsoft speaker aus redmond, belgien, frankreich und holland präsentieren die microsoft sicht auf user experience fundamentals, why design matters, und natürlich “why use silverlight”.
freue mich auf einen spannenden nachmittag!
der erste vortragende florent pajani (frankreich) war 7 jahre bei macromedia (jetzt adobe) und versucht einführend den begriff user experience zu definieren, unabhängig von der technologie bringt er eine klasse einführung über die challenges im bereich UX, barrieren aus der vergangenheit und warum es in der vergangenheit weniger eine rolle gespielt hat.
surya vanka ist “senior manager user experience” (redmond), und bringt folgend auf florent eine einführung in die microsoft strategie im bereich UX. surya bezeichnet sich selbst als “industrial designer”, und hat in diesem bereich 10 jahre erfahrung. er hat auch einige bücher zum thema design veröffentlicht. es folgt einleitend eine präsentation über die grafische entwicklung von windows 1.0 auf vista, bevor er die begleitenden prozesse erklärt, welche zum UX design bei microsoft produkten führen, und die schwierigkeit, mehrere hundert designer in einer firma zu koordinieren, die im jahr 200 proudkte shipped.
philippe deltenre (belgien) brach danach eine kurze präsentation über den long tail, netzwerkeffekte, anwendungsbeispiele aus dem web 2.0.
martin tirion, user experience evangelist bei microsoft holland, gibt einen überblick über die expression suite, und wie das zusammenspiel der einzelnen produkte, auch mit visual studio, gedacht ist. es folgt eine demo der einzelnen produkte. leider nichts neues für mich dabei.
zum abschluss folgt die erste lokale casestudy von microsoft österreich zu silverlight, der austrian server cup. ein pickerl sammelalbum, welches auf basis silverlight umgesetzt wurde (beschreibung am vistablog). das wurde präsentiert von der agentur welche es umgesetzt hat, diamond dogs.
sobald verfügbar, werde ich die slides hier verlinken.
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cem basman hat das konzept startupweekend aus US/Kanada übernommen und nach deutschland gebracht, vorige woche ging das erste startupweekend in BRD über die bühne.
christian zeidler berichtet am barcamp vienna vom startupweekend - er war dabei.
der zugang zum startupweekend ist ähnlich einfach wie auf einem barcamp. aber im vordergrund steht nicht der einfache austausch und networking, sondern am ende der 2 tage soll ein komplettes startup stehen, also nicht nur ein konzept: die site programmiert, ein marketing konzept, das design, alle legal fragen geklärt. das braucht gewisse strukturen und moderation, und vor allem verdammt viel vorbereitung (neben den standardsachen location, catering…).
am anfang stand der pitch: jeder konnte seine business idee präsentieren, es gab 13 präsentation - in je 3 minuten.
danach folgte eine offene diskussion zu den top ideen > die wurden einfach via handzeichen bestimmt.
gewonnen hat: die idee, eine manuelle foto-nachbearbeitungssite >> name: edelbild.de
es gibt massig reviews zum ersten startupweekend in deutschland, einen sehr ausführlichen empfehle ich als lektüre vom hauptorganisator cem basman.
das ganze ist eine super interessante idee und würde ich in wien sofort unterstützen. allein, wer kann sowas treiben, soviel zeit freibekommen, und hat die nötige erfahrung sowas zum erfolg zu führen?
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letzte woche fand das imagine cup finale in seoul statt. mit dabei 2 teams aus österreich von der FH hagenberg. in der kategorie interface design wurde der erste platz erzielt, in software design (projekt intoi) eine platzierung unter den top 6.
mehr am MSDN blog.
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bei privaten blogs, mit 10-100 lesern bleibt alles immer irgendwie überschaubar. bei blogs wie dem vistablog, in welchem zugleich eine menge produktinformation versteckt ist, wird mehr als nur eine suche benötigt. viele quereinsteiger am blog, welche über die search engine ihrer wahl das blog ansurfen, finden sich oft erstmal nicht zurecht. content-mäßig & traffic mäßig konkurriert das vistablog natürlich längst mit der offiziellen product page.
abgesehen davon ist österreich blogmäßig wohl doch eher noch entwicklungsland, deswegen haben wir auf vistablog.at eine übersichtssite gelauncht, welche einen kurzen überblick liefert, die wie folgt aussieht:

das ist nichts revolutionäres, aber eine einfache ergänzung als erster wegweiser. außerdem bin ich sicher, dass user, welche auf der ersten page nichts interessantes für sich finden, über die navigation noch ein weilchen gehalten werden können - hier ist sicher was dabei.
es ist kein geheimnis dass das vistablog das erfolgreichste blog von microsoft österreich ist, was reichweite/traffic/posts/comments/rss subscriber betrifft:
Vistablog.at
Online seit 277 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Jul, 13:52
342 Beiträge, 1141 Kommentare
gleichzeitig auch das einzige blog, wo ein externer microsoft consulter mit vollen engagement dahinter steht, anstatt einem microsoftie, der on the job bloggt - was an der update frequenz ersichtlich ist.
die richtige person zu finden, die ein externes produkt blog mit vollem vertrauen vom unternehmen führen kann, ist wohl die heikelste entscheidung. wird versucht den blogger an der leine zu halten, ev. mittels freigabeprozess, wird er sich kaum in der blogosphäre einen namen machen können und das blog wird scheitern - es wäre am schreibstil ablesbar. das würde für das vistablog ev. bedeuten dass wir nicht über ein google sidebar gadget oder ähnliches bloggen könnten, was natürlich schwachsinn wäre.
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im oktober 2006 habe ich 2 dinge in meinem arbeitsleben versucht zu integrieren. das eine war ein internes wiki, das zweite ein internes blog. beides zum themenkreis “e-marketing bei microsoft österreich”.
hier mal mehr zu meinen erkenntnissen rund um das interne wiki:
- für das publishing im wiki eignen sich vor allem informationen, welche über etwas längere zeit bestand haben. eine kurze info, dass ein broken link gefixt wurde, ein e-mailing an xyz ging raus, etc. ist fehl am platz. was reinpasst: wie komme ich an meine statistiken, wie starte ich ein webcast projekt, wo kann ich ein blog anlegen. alles was richtung how to geht eben. als einfache news-area eignet sich ein wiki meines erachtens eher mäßig.
- informationen, die mehr als eine person interessieren. zeitersparnis sehe ich vor allem im bereich der vermittlung von immer wiederkehrenden tasks. jeder im marketing bei microsoft will irgendwann mal wissen, wie er eine website live stellt, wer das macht, was es kostet und wie es aussehen kann. anstatt jedem immer wieder ein mail aus gesendete objekte rauszusuchen, umzuformatieren und weiterzuleiten, schicke ich in diesem fall einen verweis aufs wiki. ältere emails, welche immer wieder mal weitergeleitet werden, empfehlen sich fürs wiki.
- ganz ohne struktur gehts nicht: einer der größten vorteile von wiki’s ist ja die unbürokratische möglichkeit zur ständigen erweiterung/korrektur. eine neue seite, ein link etc. ist schnell hinzugefügt. das ermöglicht auch einen schönen wildwuchs. plötzlich ist auf der seite, welche informationen zu online statistiken liefert, ein absatz zum thema CMS. ev. vorher ein brainstorming, definition der grob-struktur, erstellung eines mini-guides zum verwenden des wikis, etc.
- integration in den arbeitsalltag: die zustellung einer e-mail hat einen anderen charakter als das lesen eines RSS feeds oder das aufrufen eines WIKIs. je einfacher das ganze aufgerufen, gelesen und gefunden werden kann, desto eher hebt es ab. eine zustellung einer email in die persönliche inbox eines kollegen wird anders betrachtet als ein verweis auf einem wiki eintrag.
- aktualität: es macht sinn das wiki nicht alleine zu starten, sondern im team. außerdem kann selten eine person im themenbereich des wikis alles kompetent abdecken. bspw.: den genauen ablauf zu online advertising auf microsoft.com kann ich nicht dokumentieren - meine kollegin schon. im team zu starten ist klüger, und sonst womöglich auch alleine längerfristig nicht bewältigbar.
- abgrenzung: was kommt ins wiki, was wird weiterhin via email gemacht. welche informationen stehen im wiki und sind nur dort zu finden? auch abklären ob es für beide seiten vorteile bringt, wiki anstatt email (oder blog) einzusetzen.
- technische integration: klar, jedes wiki ist über den browser erreichbar. aber es sollte nicht unterschätzt werden wie schwierig es oft ist, die leute aus ihrer email-client-höhle herauszubekommen. möglichst einfach erreichbar oder integrierbar sollte es sein (themenspezifische RSS feeds, alerts, verfügbarkeit auch extern via https etc.)!
- publik machen: es nützt der ganze gute content im wiki nichts, wenn es niemand kennt. einfache sachen helfen: wiki mit link in die interne email signatur, wiki auf bestehenden intranet seiten verlinken etc.
- entweder - oder: beides geht nicht. wenn jemand bisher eine email bekommen hat, und jetzt das wiki verwenden soll, dann kriegt er auch keine mail mehr. schickst du weiterhin deine emails, so zieht sich die diskussion nur, und die bereitschaft zu wechseln steigt dadurch nicht. ich bin eher der fan von umstellungsmethode “ruckzuck”. die heißt: “ab morgen findet ihr alles zum thema e-marketing nur noch im wiki”. dies hängt halt stark von der unternehmenskultur ab.
- user feedback: gerade im anfangsstadium die abnehmer laufend um feedback bieten. gerade bei thema strukturierung im wiki, mögliche content-tiefe, formatierung etc. liefern die konsumenten wertvolles feedback. vielleicht nach ein paar wochen eine kleine feedbackrunde durchführen?
- filter von relevanten informationen: in meinem wiki landet alles, was für microsoft österreich e-marketer wichtig ist. natürlich gibt es das alles schon irgendwo auf corp servern (in englisch und meist um seiten länger). aber bei mir lokal landet nur relevantes. so übernehme ich den task der aufbereitung und leite nicht 3mal die woche englische mails mit corp-infos weiter. dies trifft halt nur bei groß-unternehmen zu.
- langfristig denken: geduld und viel spucke ist nötig, um das wiki als erfolgreiches kommunikationsmedium zu etablieren.
to be continued!
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