buchtipp – eine kurze geschichte der menschheit

20140330_083028000_iOSder titel klingt nicht nach unterhaltsamen buch, ist es aber. eine kurze geschichte der menschheit von yuval noah harari zeichnet den bisherigen verlauf der menschheitsgeschichte anschaulich als nicht wissenschaftliche abhandlung nach.

wie die besiedlung der erde von afrika aus begann und sich der homo sapiens gegen den neanderthaler durchsetzete (mit ein paar mutmßaungen, denn ganz sicher weiß man das heute noch nicht). der autor räumt dabei mit einigen mythen auf, zum beispiel dass der sprung vom dasein als jäger und sammler zur landwirtschaft viele fortschritte brachte und das leben verbesserte, oder dass wir menschen als jäger und sammler doch so friedlich mit anderen tierarten zusammengelebt hätten.

ausführlich und erhellend sind die ausführungen über gesellschaftsordnungen von den babyloniern und römern und der vergleich dieser mit dem glauben an kapitalismus, AGs, konsumismus. der autor hält uns einen spiegel vor und erklärt die widrigkeiten die zu überwinden sind um aus solchen gelernten ordnungen auszubrechen.

wer sich für geschichte interessiert und die üblichen geschichtsbücher immer wieder zur seite gelegt hat könnte bei diesem buch überrascht sein wie unterhaltsam ein solches eigentlich sein kann. der autor erklärt komplexe zusammenhänge der menschheitsgeschichte mit simplen beispielen. wer kein 500 seiten buch bewältigen will kann sich eines der zahlreichen youtube videos ansehen. yuval noah harari bietet außerdem auf coursera einen englischen kurs „a breif history of humankind“ – free of charge an.

marketing: positionierung von microsoft surface

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positioning und mein surface pro

ich habe auf tipp von thomas schranz gerade das büchlein positioning fertiggelesen. darin gehts um die richtige postionierung von produkten, dienstleistungen oder auch sich selbst. die verschiedenen taktiken zur positionierung und die üblichsten fehler werden anhand von beispielen aus verschiedensten branchen beschrieben. jeder marketer sollte das eigentlich lesen (grundausstattung).

auch über die die wichtigkeit von namensgebung bei produkten und die gefährlichkeit einfach bei einem bestehenden namen etwas anzuhängen (line extension) wird ausführlich erklärt. mehrmals beim lesen musste ich dabei an microsoft surface denken, dass ich für ein ausgezeichnetes produkt halte aber sehr schlecht positioniert wahrnehme.

wenn man die image probleme von windows 8 mal ausklammert und die surface geräte alleinstehend betrachtet sind das hochwertige tablets, nein laptops, also hybrid, ich mein tablet PCs.. womit ich beim thema wäre. microsoft surface ist meines erachtens ein beispiel dafür wie die positionierung misslingen kann (neben kleineren technischen problemen).

wenn ich die erkenntnisse aus dem buch anwende komme ich zu folgenden korrekturen bei der positionierung von microsoft surface.

naming: PRO und RT müssen komplett verschieden heißen

surface RT und surface Pro werden ständig in einen topf geworfen und völlig falsch verglichen und erklärt (von blogs, in verkaufsprospekten, in klassischen medien,..). die produkte sind technisch gesehen völlig unterschiedlich: das eine ist tablet und das andere ein vollwertiger full powered laptop – in tablet format und mit tablet funktionen.

wahrscheinlich wäre es besser gewesen zwei komplett verschiedene namen zu finden, einen für das iPad GalaxyTab Konkurrenzprodukt surface RT (sagen wir Microsoft TabletK) und einen eigenen für das Pro (vielleicht einfach nur Surface)

den zusatz RT versteht kaum jemand (reduced tablet? runtime?), und wer hat schon gern ein RT wenn das andere doch „pro“ ist – aber leider ist das gleich soviel teurer.

surface pro saturn prospekt
ein surface pro neben einem google android tablet. als „Microsoft vollwertiger Tablet PC“

nur das RT tablet hätte es in knallbunten farben geben soll (zielgruppe consumer, student, casual office worker, homeuser) und das surface pro in dezenten business farben (schwarz, grautöne, dunkelblau etc.). dann wäre es vielleicht gelungen dass die presse versteht dass die zwei surface geräte zwei komplett verschiedene geräte sind.

eine technische empfehlung von mir: den desktop bei den RT geräten komplett weglassen. der verwirrt die durchschnittsuser nur und stattdessen ein paar office light anwendungen für RT nachreichen (hat bei onenote auch geklappt).

warum nicht ohne microsoft?

eine weitere überlegung wäre auch auf den firmennamen „microsoft“ und logo in der verpackung und messaging zu verzichten und es losgelöst davon zu positionieren. das hat bei der xbox auch funktioniert und ihr gutgetan (wurde erfolgreich korrigiert!)

websites

auch online hätte sich die unterscheidung wiederfinden sollen, zwei komplett getrennte websites für die beiden produkte (wieder die eine knallbunt, die andere dezent in business farben)

dann hätte auch der durchschnittsuser verstehen können was die jeweiligen vorteile der einzelnen geräte gegenüber der konkurrenz sind. so passierte es dass in den medien ständig die kategorie „surface“ mit iPad und Android Tablets verglichen wurde. obwohl zumindest das Pro in einer völlig anderen kategorie (nämlich einer neuen) spielt.

es besser zu machen, dazu hat microsoft in kürze gelegenheit wenn es darum geht die nokia lumia phones zu positionieren. bin gespannt was daraus gemacht wird.

relentless.com – die jeff bezos / amazon story

everything store buchcovereverything store von brad stone ist durchaus lesenswert. ich hab die diskussion, angestoßen über eine schlechte kritik von bezos frau auf amazon, nicht weiter verfolgt. es haben sich letzten endes die positiven reviews durchgesetzt. der autor hat ja mit einverständnis von bezos viele ex- und derzeit-manager von amazon interviewt, als auch einige gespräche mit bezos selbst geführt.

wie amazon.com begonnen hat und sich entwickelt hat wissen die meisten internetnutzer. dass bezos aber von anfang an auf das große ding aus war anstatt nur bücher zu versenden war mir nicht klar (amazon != bücherdschungel). bezos musste nur irgendwo beginnen, und bücher haben als leicht zu versendendes produkt perfekt dafür angeboten.

und es gab wie bei jeder startup story tausend gründe warum es nicht funktionieren hätte sollen: große konkurrenten die einen fertig machen (barnes and noble), andere startups die viel schneller mehr umsatz hatten (ebay), und jede menge probleme an der börse und fast-insolvenz während dem platzen der dotcom blase zur jahrtausendwende.

bezos wird als hyperaktiver erfinder, pfennigfuchser und mikromanager beschrieben. anders als bei anderen tech giants wie facebook oder google gibt es bei amazon nicht unzählige benefits die sich medial verwursten lassen (für die nutzung firmenparkplätze müssen amazon mitarbeiter zahlen). bereits vor veröffentlichung des buchs gabs eine story über den mikromanager bezos der sich auch gern über kleinste details unterhält. das beginnt meistens mit einem email forward das nicht mehr enthält als ein fragezeichen.

super find ich die no-powerpoint-policy. ideen/konzepte/produktdesigns etc. werden in memos dargelegt die aus kundensicht geschrieben. anstatt in bullet points und mit schönen grafiken wird in langtext gedacht. das verlangt allen beteiligten mehr konzentration ab und das ist eine absolut nachahmeswerte idee.

aufgeräumt wird auch mit dem mythos wie die amazon web services unit entstand. gängige und gute erklärung ist die überlegung gewesen dass amazon soviel hardware herumstehen hatte die sie selbst nur während dem weihnachtsgeschäft nutzt um spitzen abzufedern. daraufhin kam die idee diese weiterzuverkaufen. dass das cloud computing business bei amazon aber völlig anders entstand und der uns bekannte grund nur ein nebendetail war wird im buch erklärt.

die ganzen ereignisse rund um arbeitsbedingungen in den versandzentren (fullfilment center, wie sie amazon nennt), die bei uns durch die medien geisterten, kommen nur in einem absatz vor. lesenswert dazu eine lange story die kürzlich im spiegel erschienen ist. schlecht wird einem beim kapitel rund um die kindle markteinführung, in dem ausführlich beschrieben wird wie book publisher unter druck gesetzt werden um den preis zu drücken und die ebook umstellung mitzutragen. das große ziel von bezos war zum launch vom kindle 100.000 ebooks im store zu haben. scheinbar wurden amazon intern rankings angelegt die darüber auskunft geben wie wichtig amazon für einzelne publisher ist. wenn diese sich nicht gebeugt haben wurden eben mal keine empfehlungen für die bücher aus deren haus ausgespielt, bis dann die publisher anriefen und einlenkten.

ausführlicher wird auch der kampf von amazon gegen hohe steuern auf den ecommerce handel in den USA, sowie das set up in europa via luxemburg beschrieben (die europazentrale von amazon ist in luxemburg).

alles in allem auf jeden fall lesenswert. für regelmäßige amazon shopper pflichtlektüre.

buchtipp: david mitchell – der dreizehnte monat

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david mitchell sagt selbst sein werk cloud atlas ist zu komplex um es zu verfilmen (der trailer dauert 5 minuten!). das matrix regie duo hats trotzdem versucht. und number9dream ist zwar ein sehr tolles buch, aber auch nichts was man so nebenbei liest. der dreizehnte monat ist im vergleich eine wunderbar einfach linear erzählte geschichte, ohne sub-sub-handlungsstränge und zeitsprünge.

der dreizehnte monat ist ein entwicklungsroman in der die hauptfigur jason taylor es im 14. lebensjahr nicht ganz leicht hat.  er kämpft mit einem kleinen hartnäckigen sprachfehler, der ihm das leben am schulhof schwer macht, zankt sich ständig mit seiner älteren schwester („sie ist so reif, wie die sich ausdrücken kann“), wundert sich über das eheleben seiner eltern („wann werden die erwachsenen endlich kapieren dass es nicht darum geht immer recht zu behalten“) und kann nicht glauben dass seine große liebe mit seinem erzfeind zusammen ist. nebenbei geht es mit england bergab, das 1982 unter thatcher im falklandkrieg steht.

ein melancholisches und zugleich lustiges buch das allerhand erinnerungen an die eigene kindheit weckt.

buchtipp: number 9 dream

lust auf einen roman mit elementen aus mystery, thriller, sci-fi und familiendrama?

wusste ich auch nicht bis seite 100 von david mitchells number9dream, der liefert mit number9dream den passenden stoff dazu. die story ist angesiedelt in 2000er jahren in tokio und handelt vom 20 jährigen Eiji, der vom land dorthin zieht um seinen vater zu finden. der hat sich nämlich lange davor aus dem staub gemacht und hat Eiji und seine schwester bei deren mutter gelassen. aber bei der suche  nach seinem vater wird er in allerhand abenteuer hineingezogen die ihn immer weiter von der eigentlichen aufgabe abbringen. er geht seinem job im fundbüro am bahnhof nach, macht bekanntschaft mit der yakuza (der sein vater anzugehören scheint), taucht in videospiel- und hackerwelten ab und am schluss herrscht nur verwirrtheit darüber welche spur jetzt eigentlich die richtige ist um seinen vater zu finden. der leser taucht mit Eiji in traumwelten ab und vergisst den rest.

erich kästners „drei männer im schnee“

erich kästner - drei männer im schnee (1934)
erzählung, erstveröffentlicht 1934, 180 seiten

erich kästner ist vielen nur als autor von jugend & kinder literatur (das fliegende klassenzimmer, emil und die detektive) bekannt, er schrieb aber auch romane und erzählungen für erwachsene.

neben fabian, seinem erfolgreichsten roman, hab ich jetzt auch drei männer im schnee gelesen, und schon lange nicht mehr soviel gelacht:

der konzernchef eduard und der arbeitslose reklamefachmann fritz nehmen an einem preisausschreiben teil und gewinnen einen erholungsurlaub in den alpen. eduard möchte unbekannt bleiben und lässt stattdessen seinen diener johann als wohlhabenden (chef einer schifffahrtslinie) einchecken, er selbst hingegen im lumpenoutfit eben einfach nur als gewinner eines preisausschreibens. die tochter  von eduard hat angst um das wohle ihres vaters und benachrichtigt das hotel: der im lumpenoutfit ist eigentlich generaldirektor und millionär, bitte behandelt ihn ordentlich. blöd nur dass beim checkin ein durcheinander ensteht und der reklamefachmann fritz für den millionär gehalten wird. der hat sich schon auf schlechte behandlung eingestellt, landet in der suite, bekommt massagen am zimmer und es fehlt es an nichts. konzernchef eduard wird in die oberste dachkammer verfrachtet und ist mit diesem umstand erstmal ganz zufrieden, natürlich hat der das spielchen seiner tochter durchschaut. reklamefachmann fritz, von der hotelbelegschaft hofiert, johann, eigentlich diener aber gehalten für einen generaldirektor, und eduard, für einen lump und schnorrer gehalten, freunden sich an, ohne den irrtum zu klären. mit einer flasche cognac und dem bau eines schneemanns  beginnt ein unterhaltsames verwirrspiel.

nicolars carr’s “what the internet is doing to our brains”

the shallowsalways on, SMS, instant messenger, facebooken, twittern, googlen, bloggen, von link zu link springen – dass all dieses hyperaktive hin und her springen zwischen informationshäppchen und devices nicht spurlos an unserem gehirn vorübergeht ist nachvollziehbar. diesem thema hat sich der technologie journalist nicholas carr in seinem buch the shallows – what the internet is doing to our brains gewidmet.

die ersten kapitel hab ich hinter mir, und die startet carr mit einer reise zurück in die 60er, zu mc luhan’s theorie the medium is the message (es geht nicht um den inhalt, sondern das medium selbst) und zum computer hal9000 (der übernimmt kurzerhand die kontrolle über das raumschiff discovery) im film space odysee, bis zu tim berners lee, der wesentlich an der entwicklung des world wide web beteiligt war.

anhand seiner eigenen online historie zeichnet er die entwicklung des internets nach. die begann bei ihm mit einem AOL account (limitiert auf 5h online zeit pro woche), bevor er mit seinem ersten ISP account den zugang zum offenen world wide web, so um ‘96, damals noch mit modem, bekam. 2005 gings ans upgrade ins web 2.0, er startete sein eigenes blog (sein erster blog beitrag im april 2005) und mit social networking kurze zeit später begann nochmal eine andere dimension des informaitonszeitalters.

am beispiel einiger personen macht er klar: wir verlieren mehr und mehr die fähigkeit unsere aufmerksamkeit länger auf ein thema zu richten. immer weniger onliner wollen ein ganzes buch lesen, stattdessem jeden link nachgehen, google anwerfen, ein game zocken und nebenbei an einem text schreiben. ein ehemaliger buchwurm wird geschildert, der kann es sich auch nicht erklären, aber nach dem lesen von 2 absätzen driftet er ab. die geschilderten personen ziehen durchwegs eine positive bilanz: die ständige verfügbarkeit von allen informationen und kontakten macht uns vernetzter, vielseitiger, wissbegieriger.

carr’s conclusion ist eher ernüchternd: web und always on hat uns unruhiger gemacht. der technologiesprung und ständige information overload bringt uns weg vom linearen denken zum vernetzten wahnsinn, der uns immer mehr die fähigkeit des deep thinking nimmt. wir werden also alle ein wenig seichter und flacher (=shallow brain). für jeden vernetzten onliner der sich als nervöser zappelphilipp im browser wiedererkennt eine empfehlenswerte lektüre. wer aber konzentrationsschwächen beim lesen eines buches hat kann auch mal mit diesem langen artikel is google making us stupid von carr beginnen, oder sich ein 4minütiges interview von abcnews auf youtube ansehen.

owen king / neues buch von stephen king

von stephen kings büchern hab ich noch keins gelesen, mir sind nur ein paar verfilmungen vage in erinnerung, außer shining mit crazy jack nicholson. es gibt jetzt einen neuen roman von king, tausend seiten dick, rund um das kennedy attentat. zu diesem anlass gibts in der aktuellen spiegel ausgabe ein interview mit king.

im interview spricht king über seine überwundene alkohol und kokainsucht („ich gehe noch immer wöchentlich zu den AA treffen“). auch die geschichte zum beginn seiner karriere findet sich im interview nochmals. stephen king hatte seinen ersten roman carrie schon in die mülltonne bugsiert, als seine frau diesen herausfischte und für gut befand. obs genau so war oder nur so ähnlich – es erzählt sich gut. interessanter fand ich kings ansage dass er in einer familie voller rechtsaußen republikaner aufwuchs. die idee zum jetzt neuen roman hat king schon 40 jahre im kopf, aber erst durch den versprühten optimismus und begeisterung, ausgelöst durch obama (was ist davon jetzt noch da?), hat er nun das buch geschrieben.

das hat mich an den roman der wahre präsident von amerika (2006) von kings sohn owen erinnert, den ich vor ein paar jahren gelesen hab. owen king schreibt keine horrorgeschichten (anders als der andere king sohn joe hill).
der plot: das jahr 2000, george bush junior und dessen sieg über al gore nach einigem hickhack bei der stimmauszählung, und wie sich das in die welt des 15 jährigen george auswirkt. der großvater von george, bekennender demokrat und ehemaliger gewerkschafter, hat im garten ein schild aufgestellt: al gore, der wahre präsident von amerika. eines tages wird die tafel von einem unbekannten beschmiert und ein kleinkrieg beginnt – der 15 jährige george wird mit hineingezogen. kurzweiliger roman mit überraschendem ende.

kulturnews.de

Das ländliche Amerika ist der Hort des Bösen: geifernde Republikaner, wiedergeborene Christen, Schwulenhasser. Kennen wir alles, und kennt auch der 15-jährige Kleinstädter George. Eigentlich beschäftigt ihn aber anderes, zum Beispiel das Erwachsenwerden, ein Rätsel namens Sexualität und sein krebskranker, inkontinenter Großvater. In seinem Roman und den vier angehängten Erzählungen stellt Owen King unserem klischeebeladenen Amerikabild eine sensible Coming-of-Age-Geschichte gegenüber. P. S.: Owen ist Sohn des Auflagenkönigs Stephen King. Macht aber nichts – verkaufsfördernde Familienhilfe hat er gar nicht nötig. (arm)

lesetipp für L.A. interessierte

wer sich wie ich für den moloch los angeles interessiert (seit meinem besuch in 2008) wird mit james frey’s strahlend schöner morgen, das seit einigen monaten auch als taschenbuch erhältlich ist, spass haben.

der 600 seiten roman liest sich kurzweilig – vom einblick in das perverse leben von filmstars, dem täglichen überlebenskampf der vielen homeless people und der gang kriminalität – facettenreich und spannend geschrieben.