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jacques greene EP – breakbeat/dupstep/house

Jacques Greene - Concealer

jacques greene concealer EP released auf vase 31.1.2012

gestern im whatpeopleplay newsletter entdeckt: jacques greene. producer von breakbeat, dubstep, house im ambient style aus montreal.
hat seine erste single im november 2010 released und jetzt ende jänner eine erste EP mit 4 tracks. die hab ich mir gekauft und läuft seither auf dauer rotation.
es gibt genug zum online reinhören auf soundcloud oder youtube (am laptoplautsprecher kommt das ganze nicht gut rüber).

dokutipp: ibiza occident – früher war alles anders (besser)

ich hatte eigentlich gar nicht vor mir die doku anzusehen, der trailer hat mich eher abgeschreckt, der vermittelt das bild von 80 minuten lang partyaufnahmen, viel fleisch  bunter feieranten mit den händen in der höhe. gut, das wetter war aber danach und dann war ich schnell überredet.


“die leute tanzen nicht mehr, sie reißen nur die hände in die höhe”  (pacha gründer ricardo urgell)

und: die doku präsentiert 9 verschiedene persönlichkeiten die die entwicklung der insel ibiza über die letzten jahrzehnte mitgemacht haben. clubbesitzer, djs, musiker, produzenten. bis auf eine ausnahme nicht die internationalen superstars, sondern personen die auf ibiza einen mehr oder weniger festen wohnsitz haben. und die zeichnen dann das bild einer insel die sich von einem ruhigen ort, an dem in den 80ern enstpannt gefeiert wurde, ein club noch resident djs beschäftigte, hin zu einer oberflächlichen internationalen jet set hipster partyinsel mit programm für 24×7 entwickelt hat, die sich auch nicht jeder leisten kann und viel vom ursprünglichen flair verloren hat. dabei bleibt die doku schön zugänglich für ein breites publikum, es ist keine doku für musiknerds die hoffen zu erfahren in welchem club welcher dj wann seinen durchbruch hatte, sondern simpel für interessierte an musik, clubkultur und eben ibiza. der film läuft im topkino und 3 weiteren.

musik im film:

technics turntable als wertanlage

bei der suche nach einer plastikabdeckung für einen meiner technics plattenspieler bin ich über die bereits alte nachricht gestolpert dass panasonic die  produktion der legendären direct drive turntable serie technics 1210 (und seine abwandlungen davon) nach 35 jahren in 2011 eingestellt hat. der meist als “1210er” genannte plattenspieler hat sich die letzten 30 jahre als standardgerät in discos und clubs etabliert. oft kopiert aber niemals erreicht  wurde die qualität der unzerstörbaren 1210er, es gibt und gab schon immer einen großen gebrauchtmarkt für die plattenspieler von technics und alle ersatzteile rundherum. eine treue community schwört auf die geräte von panasonic.

ich hab mir vor rund 3 jahren 2 technics noch um 500 EUR gekauft (was damals schon ein absoluter glücksgriff war, einer davon war reparaturbedürftig), jetzt gibt es noch ein paar neue exemplare, aber eigentlich unleistbar. bei einem ursprünglichen neupreis ab 450 EUR für einen, sind die preise seit produktionsende auf ganze 850 bis 1000 EUR gestiegen. es ist anzunehmen dass das noch lange nicht das ende ist und der preis weiter nach oben klettert (auch für die gebrauchten) über die nächsten 20 jahre, geizhals zeigt folgenden preisverlauf über den zeitraum von 1 jahr für neue geräte:

für musiknarren und vinyl besitzer in zeiten der krise eine top wertanlage. auf ebay lassen sich immer wieder gebrauchte günstiger ersteigern, der preis landet bei auktionsende meist knapp unter dem ursprünglichen neupreis. egal ob der 1210er dann 20 oder 5 jahre alt ist, er lässt sich erneut gebraucht um den gleichen preis verkaufen.

sommerlektüre debug mag für juli/august

das debug magazin der juli / august ausgabe ist wieder mehr nach meiner nase geschrieben als die letzten paar. ich bin noch nicht ganz durch, aber hier mal ein paar links + storys daraus.

digitale gesellschaft
die coverstory ist zwar nicht recht dick, aber das kurzinterview mit geert lovink (institut of network cultures amsterdam) zum umgang von politik und gesellschaft mi digitalen medien ist sehr gut.

Wir müssen in Bezug auf digitale Medien aufhören, über die Zukunft zu reden. Das ist mittlerweile zur schlechten Gewohnheit geworden. In den neunziger Jahren hatte das noch Sinn gemacht, doch jetzt leben wir schon mitten in dieser Zukunft. Wir brauchen also keine Visionen mehr, davon gibt es derzeit mehr als genug.

das interview ist auf geert’s blog zu lesen. auch lesenswert  ein alter debug artikel mit lovink aus 2008 zu seinem buch zero comments.

“Missionary Church Of Kopism”

* All knowledge to all
* The search for knowledge is sacred
* The circulation of knowledge is sacred
* The act of copying is sacred.

der versuch eine religion mit dem glauben an freies kopieren zu etablieren – so haben ein paar findige aus schweden versucht das copyright dilemma zu beenden, die forderungen der piratenpartei gehen ihnen nicht zu weit, aber erstmal wurde die religion vom staat nicht anerkannt!
den versuch gibts ja immer wieder, so hats auch dieser mann in colorado probiert bei einem anderen thema.

neue musik von john tejada

john tejada, am bekanntesten für seine “hits” sweat on the walls und paranoia hab ich wirklich schon ewig am radar. die neue platte und der musiker im porträt! die debug platte des monats gibts über zero” übrigens günstiger, erschienen auf kompakt, nicht seinem eigenem label palette recordings. 12 tracks um € 8!
track aus dem neuen album – the mess and magic

das komplette inhaltsverzeichnis gibts hier, debug kostet 4€ und gibts in der gut sortierten trafik.

deep inside

hardrive – deep inside

erotic moments in house

in den wintermonaten höre ich gern fröhlichen house, so wie die deep house serie vom label dessous records aus hamburg. die kann jetzt sehr günstig auf amazon’s mp3 store nachgkauft werden.

bspw. volume 3 der serie aus 2004: die doppel-cd im mp3 format kommt gesamt auf 10€, das sind 12 mp3s – der clou dabei ist dass cd2 ein kompletter dj mix ist und daher mp3 nummer 12 ein wunderbarer 70 minuten house mix von  phonique – um 91 cent – ob von amazon absicht oder nicht, so bekommt man super housespass supergünstig.

mit dabei ist dieser super track von BGB. laut aufdrehen und auf den kick bei minute 3 warten :)

dj set download tipp

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dj sets zum download gibt es wie sand am meer. alleine auf deepmix.ru kann man hunderte stunden musik herunterladen! nachdem ich mich durch sehr viel durchgehört habe möchte ich auf zwei sets hinweisen die mir ganz gut gefallen:

das erste ist ein schön aufgebautes mini house / deep / techhouse set (…), tracks mit langen flächensounds wechseln sich mit knackigen minimal nummern ab, ein schöner break teil ist drin rund um minute 30, ab dann ist das ganze ein schönes tanz-zuhause-set, düster technoid passt es zur finsteren winter stimmung!

das set hört auf den titel pushkarev – cotton studio: topeng [2009] (88 Mb)

zweiteres ist ein schönes chillout / downtempo set, für gemütliches beisammensein und ideal zum abschalten :) – leider wurde es offline genommen seh ich grad… aber die links gehen dann und wann wiedermal bei deepmix.ru, hier wäre er: http://deepmix.ru/selected/www.deepmix.ru%20-%20cotton_gorje_hewek_zapiskki.mp3

im übrigen bin ich der meinung das zuviele menschen deepmix.ru hören, der stream zickt in letzter zeit öfter …

more2come

online music store (für djs): whatpeopleplay.com

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im aktuellen debug magazin wurde der online store von whatpeopleplay.com vorgestellt, und nach meiner ersten einkaufserfahrung dort möchte ich den unbedingt weiterempfehlen.

die liste an dingen die mir bspw. gegenüber beatport.com weit besser gefallen, sind

  • tracks komplett vorhören anstatt nur einem ausschnitt (was wirklich wichtig ist bei langen tracks)
  • umsetzung in HTML, nur für das vorhören wird das flash plugin gebraucht, aber der store funktioniert ohne plugin
  • download all in 1 zip file. das geht bei beatport nur nach der installation eines eigenden downloader tools (!)
  • layout der seite, aufbau, farbgestaltung…

was ich noch nicht bewerten kann sind die community funktionen rundherum, hab mich auch erst letzte woche angemeldet. jedenfalls gibts die möglichkeit releases zu kommentieren, ein podcast wird angeboten, und das ganze wirkt redaktionell gut gepflegt.

whatpeopleplay.com hat genau die funktionen anders und besser umgesetzt als ich sie bei anderen online stores immer als schlecht oder fehlend empfunden habe.

musik von morgan geist

die eine hälfte von metro area.

bar25: doch die letzte abschiedsfeier

die bar25 wurde mir oft ans herz gelegt: wenn du in berlin bist rolf, dann geh dahin! eilig hatte ich es damit nicht, nachdem zuerst die “abschlussfeier” stattfand, dann die “wirklich letzte abschlussfeier” und ich dann nochmals hörte “dieses wochenende ist aber wirklich die letzte abschlussfeier”… und nun lese ich im spiegel vor 2 wochen von der wirklich letzten abschlussfeier: die dauerte gleich 250 stunden!

wer wissen will wie club kultur in wien nie sein wird, nie entstehen wird, der soll unbedingt diesen artikel lesen.