Schlagwort-Archive: djing

tracks for the sunny weekend

hier ensteht drum and bass

intravenoise’ studio

much fun – music maker jam app auf windows 8

könnt ihr euch an den magix music maker erinnern? die firma magix ist mir jetzt bei meinem windows 8 test wieder aufgefallen, mit der METRO app music maker jam. laien können damit dubstep tracks basteln.
in der preview version von windows 8 die app mit dem höchsten suchtpotential. meine nachbarn und ich werden noch viel spass damit haben…

super dj sets von disko404 crew aus graz

helmut list halle graz springfestival opening
nochmal springfestival. eines meiner highlights war das dj set im foyer der helmut liste halle nach der eröffnung mit amon tobin. das haben besttritten die djs feelipa, doze & zvonko vom kollektiv disko404:

Crew based in Graz. monthly events – all about bass music such as dubstep, uk funky, house, juke, grime, hip hop, beats, electro, idm & exp. sounds

mitgeschnitten wurde leider nicht, aber es gibt einiges als stream auf mixcloud oder download auf ihrer eigenen page. much fun! :)

erster besuch in der grellen forelle

vorige woche samstag (11.2.) wars endlich soweit und wir konnten in einer kleinen gruppe den schon länger anstehenden erstbesuch in der forelle in angriff nehmen.

die location: nach betreten des clubs kommt mal der ticketschalter, weiter zur garderobe. dann durch die nächste tür in den club auf den kleineren kitchen floor, und ohne abtrennung auf den großen floor. dass ganze ist schlauchartig angelegt, also es gibt nur vorwärts oder rückwärts im club. aber eng sollte es nicht so schnell werden, denn groß genug angelegt ist das allemal.

sofort aufgefallen ist mir der klare druckvolle sound am main floor, bei der anlage wurde sicher nicht gespart. die größe der forelle ist schon beeindruckend, könnte aber auch ein problem sein. ich denke 400-500 leute haben allein am mainfloor platz. wien ist wohl zu klein für einen weiteren club der auf die zielgruppe der techno/house/elektornika jünger los geht, und vielleicht innerhalb dieser fraktion auch noch aussortieren will.

die no photo policy ist wie zu erwarten auch mehr werbeschmäh als gelebte realität. ich hab aber auch nichts wahrnehmen können was nicht nach außen dringen hätte dürfen, also egal.

preise: heftig! seiterl € 4, spritzer 3,50. dass passt irgendwie nicht ganz zu der zielgruppe die das line up anspricht.

kommentare zum publikum sind im ersten jahr nach der eröffnung wohl wenig sinnvol, dass wird sich langsam entwickeln. an diesem abend war es eine mischung aus: rich kids trifft WU meets passage + kleine portion sauna audience + clubtouristen wie uns.

die pratersauna und forelle werden momentan immer verglichen, mein  kommentar: sympathischer ist mir die pratersauna mit ihren eng verschachtelten floors und räumen. ein haus das wächst und gedeiht, und im grünen prater gelegen, anders als der betonbau inkl. parkhaus an der spitellauer lände, in dem die forelle beheimatet ist. die sauna ist in diesem fall aber wohl sowieso einzigartig in wien und damit kaum zu toppen. und auch die pratersauna ist alles andere als günstig, aber eben günstiger als die forelle. und dass der sound vielleicht nicht so fett ist macht die location locker wett.

früh für ein fazit: jedenfalls viel potential und wer beobachtet hat wie stark sich die pratersauna in den ersten beiden jahren des bestehens noch verändert hat kann gespannt sein. die clubgröße finde ich extrem optimistisch angelegt. mal schauen ob das teure line up so aufrecht gehalten werden kann und nicht ein schwenk in richtung kommerziellere musik erfolgt.

für mich war es trotzdem für längere zeit der letzte besuch nachdem ein überfürsorglicher security einen kumpel von mir wegen einer lappalie gleich hausverbot gegeben hat. da hat sich unsere clique solidarisch gezeigt und gleich geschlossen den club verlassen.

weitere kritiken sind auf tupalo und wordpress zu finden.

jacques greene EP – breakbeat/dupstep/house

Jacques Greene - Concealer

jacques greene concealer EP released auf vase 31.1.2012

gestern im whatpeopleplay newsletter entdeckt: jacques greene. producer von breakbeat, dubstep, house im ambient style aus montreal.
hat seine erste single im november 2010 released und jetzt ende jänner eine erste EP mit 4 tracks. die hab ich mir gekauft und läuft seither auf dauer rotation.
es gibt genug zum online reinhören auf soundcloud oder youtube (am laptoplautsprecher kommt das ganze nicht gut rüber).

dokutipp: ibiza occident – früher war alles anders (besser)

ich hatte eigentlich gar nicht vor mir die doku anzusehen, der trailer hat mich eher abgeschreckt, der vermittelt das bild von 80 minuten lang partyaufnahmen, viel fleisch  bunter feieranten mit den händen in der höhe. gut, das wetter war aber danach und dann war ich schnell überredet.


“die leute tanzen nicht mehr, sie reißen nur die hände in die höhe”  (pacha gründer ricardo urgell)

und: die doku präsentiert 9 verschiedene persönlichkeiten die die entwicklung der insel ibiza über die letzten jahrzehnte mitgemacht haben. clubbesitzer, djs, musiker, produzenten. bis auf eine ausnahme nicht die internationalen superstars, sondern personen die auf ibiza einen mehr oder weniger festen wohnsitz haben. und die zeichnen dann das bild einer insel die sich von einem ruhigen ort, an dem in den 80ern enstpannt gefeiert wurde, ein club noch resident djs beschäftigte, hin zu einer oberflächlichen internationalen jet set hipster partyinsel mit programm für 24×7 entwickelt hat, die sich auch nicht jeder leisten kann und viel vom ursprünglichen flair verloren hat. dabei bleibt die doku schön zugänglich für ein breites publikum, es ist keine doku für musiknerds die hoffen zu erfahren in welchem club welcher dj wann seinen durchbruch hatte, sondern simpel für interessierte an musik, clubkultur und eben ibiza. der film läuft im topkino und 3 weiteren.

musik im film:

technics turntable als wertanlage

bei der suche nach einer plastikabdeckung für einen meiner technics plattenspieler bin ich über die bereits alte nachricht gestolpert dass panasonic die  produktion der legendären direct drive turntable serie technics 1210 (und seine abwandlungen davon) nach 35 jahren in 2011 eingestellt hat. der meist als “1210er” genannte plattenspieler hat sich die letzten 30 jahre als standardgerät in discos und clubs etabliert. oft kopiert aber niemals erreicht  wurde die qualität der unzerstörbaren 1210er, es gibt und gab schon immer einen großen gebrauchtmarkt für die plattenspieler von technics und alle ersatzteile rundherum. eine treue community schwört auf die geräte von panasonic.

ich hab mir vor rund 3 jahren 2 technics noch um 500 EUR gekauft (was damals schon ein absoluter glücksgriff war, einer davon war reparaturbedürftig), jetzt gibt es noch ein paar neue exemplare, aber eigentlich unleistbar. bei einem ursprünglichen neupreis ab 450 EUR für einen, sind die preise seit produktionsende auf ganze 850 bis 1000 EUR gestiegen. es ist anzunehmen dass das noch lange nicht das ende ist und der preis weiter nach oben klettert (auch für die gebrauchten) über die nächsten 20 jahre, geizhals zeigt folgenden preisverlauf über den zeitraum von 1 jahr für neue geräte:

für musiknarren und vinyl besitzer in zeiten der krise eine top wertanlage. auf ebay lassen sich immer wieder gebrauchte günstiger ersteigern, der preis landet bei auktionsende meist knapp unter dem ursprünglichen neupreis. egal ob der 1210er dann 20 oder 5 jahre alt ist, er lässt sich erneut gebraucht um den gleichen preis verkaufen.

sommerlektüre debug mag für juli/august

das debug magazin der juli / august ausgabe ist wieder mehr nach meiner nase geschrieben als die letzten paar. ich bin noch nicht ganz durch, aber hier mal ein paar links + storys daraus.

digitale gesellschaft
die coverstory ist zwar nicht recht dick, aber das kurzinterview mit geert lovink (institut of network cultures amsterdam) zum umgang von politik und gesellschaft mi digitalen medien ist sehr gut.

Wir müssen in Bezug auf digitale Medien aufhören, über die Zukunft zu reden. Das ist mittlerweile zur schlechten Gewohnheit geworden. In den neunziger Jahren hatte das noch Sinn gemacht, doch jetzt leben wir schon mitten in dieser Zukunft. Wir brauchen also keine Visionen mehr, davon gibt es derzeit mehr als genug.

das interview ist auf geert’s blog zu lesen. auch lesenswert  ein alter debug artikel mit lovink aus 2008 zu seinem buch zero comments.

“Missionary Church Of Kopism”

* All knowledge to all
* The search for knowledge is sacred
* The circulation of knowledge is sacred
* The act of copying is sacred.

der versuch eine religion mit dem glauben an freies kopieren zu etablieren – so haben ein paar findige aus schweden versucht das copyright dilemma zu beenden, die forderungen der piratenpartei gehen ihnen nicht zu weit, aber erstmal wurde die religion vom staat nicht anerkannt!
den versuch gibts ja immer wieder, so hats auch dieser mann in colorado probiert bei einem anderen thema.

neue musik von john tejada

john tejada, am bekanntesten für seine “hits” sweat on the walls und paranoia hab ich wirklich schon ewig am radar. die neue platte und der musiker im porträt! die debug platte des monats gibts über zero” übrigens günstiger, erschienen auf kompakt, nicht seinem eigenem label palette recordings. 12 tracks um € 8!
track aus dem neuen album – the mess and magic

das komplette inhaltsverzeichnis gibts hier, debug kostet 4€ und gibts in der gut sortierten trafik.

deep inside

hardrive – deep inside