amsterdam

Ian McEwan superstar über amsterdam in amsterdam

was für eine tolerante, weltoffene, erwachsene stadt: die schönen, in geschmackvolle wohnungen umgewandelten speicher aus ziegelstein und geschnitztem fachwerk, die unprätentiösen van goghschen brücken, die unaufdringlichen straßenmöbel, die intelligent und überhaupt nicht verknöchert wirkenden holländer auf ihren fahrrädern, hinter sich ihre ausgeglichenen kinder. noch die ladenbesitzer sahen aus wie professoren, die straßenfeger wie jazzmusiker. es gab keine stadt, die zweckmäßiger angeordnet gewesen wäre.

 

zum lesen

komme ich ja viel zu wenig. aber rund um weihnachten wird sich das wieder öfter ergeben.

folgendes habe ich kürzlich gelesen und kann ich nur empfehlen, falls du zu weihnachten bücher schenken möchtest:

von ian mcewan lese ich gerade amsterdam. der roman handelt von einem chefredakteur einer zeitung mit schlechter auflage, einem erfolgreichen komponist und einem außenminister, der komische sexuelle vorlieben hat. das buch fesselt mich richtig und ist zugleich das dritte buch von ian mcewan, das ich verschlinge. über die sz bibliothek hab ich den autor zufällig kennengelernt, der zementgarten zum einstieg (das ist kein buch für unter den christbaum). dies war der erste roman und wurde schon verfilmt, wenn ich mich nicht irre war mcewan um die 25 bei veröffentlichung. weiters empfehlen kann ich liebeswahn, eine verrückte geschichte über einen stalker, der einem scheinbar glücklichen paar in london das leben zur hölle macht. der verfolgte findet jedoch wenig verständnis bei seiner freundin und die beziehung scheint in die brüche zu gehen.

abbitte, der wohl erfolgreichste roman von mcewan, hat mich im ersten anlauf nicht sonderlich begeistert. die verfilmung läuft ja gerade in den kinos und laut meiner mutter ist diese traumhaft gelungen. das buch bekommt bei mir rund um weihnachten noch eine chance.

ian mcewan hat vor allem im letzten jahr stark an popularität gewonnen, ist derzeit in jedem buchprospekt drin. in blogs findet sich einiges.

ebenfalls hoch im kurs steht bei mir leon de winter, kürzlich gelesen: malibu. ein gescheiterter hollywood drehbuchautor verliert seine tochter an deren 17. geburtstag, soll danach diesen schicksalsschlag verarbeiten aber zugleich im auftrag für den israelischen geheimdienst mossad einen verdächtigen aushorchen.

alle hier erwähnten bücher sind als taschenbuch erhältlich :)

spannende lesestunden…