partytipp: gummihz im flex

im rahmen von crazy, dem wöchentlichen club für elektrifizierte musik, kommt heute gummihz ins flex.

gummihz habe ich erst über einen remix von sebok kennengelernt, und dass ich sebok fan bin hab ich hier schon des öfteren angemerkt. sebok hab ich vorigen herbst im berliner watergate gehört – ein super set.

von gummihz erwarte ich mir heute ein schönes minimal house set. kein brachial pumpin minimal techno – wie er in wien viel zu oft zu hören ist – sondern minimal für erwachsene sozusagen :)
außerdem bleiben hoffenltich alle “ick weiß wat berlin style ist” typen zuhause… (außer es handelt sich um originale)

das ganze läuft unter dem namen mobilee tour – gummihz hat auf mobilee released (nicht nur). auf seiner myspace site bzw. der mobilee page gibts hörbeispiele.

hier ein “hammer” track – sebo k remix von gummihz – isolate. diese nummer ist schön kitzelig und ich hoffe stark sie heute in voller lautstärke im flex genießen zu können.

jack your body

das schöne am einsatz von digital dj equipment wie traktor scratch ist die möglichkeit alte klassiker spielen zu können welche gar nicht oder nur sehr schwer auf platte zu bekommen wären.

so zB the world is love oder jack your body von steve „silk“ hurley. chicago house aus den 80ern. unbedingt zu empfehlen ist der klassiker „the world is love“ – in ganzer länge hörbar auf seiner my space site.

entdeckt hab ich diesen und viele andere klassiker in der doku pump up the volume – history of house music  (aus 2001, die war auch nicht grad einfach zu kriegen…)

house für alle

mit neu verabschiedeten gesetzen wird es wieder ein stück leichter, raubkopierer, downloader etc. zu verfolgen, deswegen denken viele (hoffentlich) darüber nach sich musik wieder mal legal zu besorgen – und damit dabei kein blödsinn rauskommt, bspw. sowas wie das hier – eine klare empfehlung von meiner seite.

es dreht sich um das geniale duo morgan geist und darshan jesrani. die beiden formen metro area und brachten 2002 das erste album heraus (und das einzige bis jetzt).

was die beiden new yorker da abgeliefert haben hat meine musikgewohnheiten stark verändert, mir einen neuen, frischen house gezeigt. das album gehört zu meiner liste alltime-favorites und dieser ordner hat genau 2 alben (zweiteres stell ich später vor).

bereits beim 30 sekündigem intro stellt sich gänsehaut ein, bevor die erste bassline einsetzt. ein track schlägt den anderen. zwei nummern liefen monatelang in den clubs auf und ab, und freuen sich heute noch immer größter beliebtheit, und zumindest einen track von metro area spiele ich bei jedem dj gig. vom tempo der musik wäre es house, teilweise downbeat house, einige nummern lassen sich disco house oder funky house zuordnen, habe auch schon „techno“ als beschreibung gelesen. wie dem auch sei. dieses album schafft etwas was wenige alben schaffen – es gefällt den freaks der elektronikischen musikszene genauso wie dem wald-und-wiesen-hörer (ein bisschen offenheit erforderlich). ich verschenke die CD prinzipiell an personen, welche elektronische musik als langweilig und stumpfsinnig abtun. vielleicht lässt sich diese CD da ein wenig mit dem legenänderen kruder & dorfmeister alben vergleichen – die gefallen auch allen (downbeat ist ein wenig leichter verdaulich).

wem mein lobgesang auf diese cd nicht überzeugt, der möge ein review lesen bei laut.de, ein lobgesang auf metro area bei naggen.de (mit info zu neuer single), oder sich von den sieben 5* rezensionen auf amazon.de überzeugen lassen.

reinhören bei last.fm | metro area auf myspace | label homepage
und der song „let’s get…“ als youtube video (video zu ignorieren, hat nichts mit metro area zu tun :))