eatwith.com, das airbnb für hobby-gastronomen

eatwith austrian listings

das von airbnb populär gemachte business model wird fleißig adaptiert und neu-interpretiert. bei airbnb wird das freie zimmer oder couch von privatpersonen vermietet, bei Eatwith.com können privatpersonen sich als gastgeber eintragen – und ihre kochkünste zum fixpreis reinstellen.

das israealische startup eatwith ist eine ziemlich exakte kopie in der funktionalität von AirBnB. anstatt des zimmers bieten hobbygastronomen ein dinner zuhause an. wer aber nicht kochen kann schaut sich nach angeboten in der eigenen oder fremden stadt um. bei der registrierung werden auch die lieblingsgerichte und vorlieben abgefragt.

guter nebeneffekt für den host: das fotografierte essen landet gleich beim zugehörigen eintrag auf eatthis, natürlich gibt es auch bewertungen und kommentare von den besuchern. also all die üblichen community funktionen.

österreich ist noch unterrepräsentiert – wer also gut kocht und sich ein paar EUR verdienen will sollte sich jetzt anmelden, noch bekommt jedes neue listing für österreich viel aufmerksamkeit.

außerdem eine upselling möglichkeit für airBnb’ler: ins gästezimmer um 70EUR die nacht, vorm schlafengehen noch ein dinner um 40EUR dazu… :)
aber den ball flach halten, wenn die nachbarn was mitkriegen gibts vielleicht die rote karte

Diese Diashow benötigt JavaScript.

how low can you go – amen

meine bereits bestehenden negativen assoziationen gegenüber dem webservice amen werden mit der aktuellen plakat kampagne in berlin noch verstärkt – AMEN

ein service, das viel aufmerksamkeit bekommen hat, auf der suche nach dem sinn. aber ich möchte mich der meinung von basicthinking anschließen. irgendwas kann aus dem service noch werden! der beste kommentar rund um den amen hype auf basicthinking.

amen plakat in berlin – aus amen newsletter

second hand laden für mp3s

das startup redigi (artikel im aktuellen debug) möchte sowas wie ein ebay für mp3s aufbauen. wenn bei ebay ja meist physische artikel den besitzer wechseln kann sich darunter jeder was vorstellen. wie soll das bei mp3s funktionieren? indem du dir eine client software installierst die, negativ gedacht, als DRM spyware funktioniert, positiv gedacht dir hilft deine mp3s zu verwalten und zu veräußern.

die software stellt sicher (derzeit nur in den USA verfügbar) dass du der rechtmäßige besitzer der mp3s bist und nicht kopien dieser hortest. klingt irgendwie stimmig. warum sollte ich meine über die jahren käuflich erworbenen mp3s, die eh nur platz brauchen und nie gehört werden, nicht zu geld machen. andererseits sind die margen wohl gering: ein kauf mp3 kostet EUR 0,99 – 1,99, und kann es dann auf redigi um bspw 0,79 $ reinstellen, an mich gehen nur 0,39 $, da bleibt also nicht viel. da müsste ich schon mp3 sammlungen anbieten können, bspw „gut sortierte indie tunes, 1000 mp3s um EUR 500“ oder so… während eine rare schallplatte im wert steigt, mein vater hat einige die 70-150 EUR wert sind, wird das bei mp3 wohl nicht so aufgehen. wird ja nicht knapp das zeug!

die musikindustrie bereitet natürlich schon klagen vor, wieder ein service bei dem sie nicht mitschneiden können! aber solange jeder seine mp3s lokal hortet und noch nicht in die cloud geladen hat, hat das service wohl noch keine chance. später könnte dass sicher eine logische erweiterung für die großen musikstores sein, etwa apple itunes, google music oder amazon, die das geschäft für second hand mp3s dann selbst anbieten wenn ich das zeug auch ursprünglich bei ihnen gekauft hab und ihren cloud services abgelegt hab. aber vielleicht will redigi eh nur von einem der großen player gekauft werden!